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Warum Google sich Mobilfunklizenzen sichern will

Hallo Leser,

 

In vielen Zeitungen wird darüber berichtet das Google sich Mobilfunklizenzen sichern will. Es wir spekuliert dass Google in Konkurrenz zu Apple's IPhone gehen will.

 

Ich halte von dieser These nichts da man um ein Mobiltelefon anbieten zu können keine Mobilfunklizenzen braucht. Des Weiteren ist es nicht Google Strategie Hardware zu verkaufen.

 

Vielmehr bietet Google User kostenlose Dienste an um im Gegenzug Daten über diese zubekommen und dann zielgerichtet Werbungen zu schalten. Diese Geschäftsstrategie ist meines Erachtens auch eine der wenigen die sich auf Dauer im Word Wide Web durchsetzten werden. In Zeiten von Open Source und Raubkopierern kann man sich auf Dauer nur mit kostenlosen Diensten durchsetzten. Durch dass Bündeln von allen Diensten aus einer Hand baut Google für alle Internetnutzer eine Welt auf wo andere Dienstleister auf Dauer nur ein Nebendasein fristen werden.

 

Aber zurück zu meiner These. Eigentlich ist es meines Erachtens sehr eindeutig was Google geplant hat. Google wird sich als Mobilfunkdienstleister positionieren und diese Dienste meines Erachtens kostenfrei anbieten. Dieses neue Geschäftsmodell wird meines Erachtens die kompletten Geschäftsmodelle der bisherigen Mobilfunkdienstleister Vodafone & Co. und auch der Telecomkonzerne aus den Angeln heben. Eine Mobilfunkinfrastruktur aufzubauen ist meinem Wissen nach die günstige Möglichkeit mit dem Nutzer direkt in Kontakt zu kommen. Gleichzeit wird weitere Daten über den User gesammelt und es können WerbeSMS, Werbeanrufe gezielt gesteuert werden.

 

Google wird zum größten Werbekonzern der Welt, wenn das Unternehmen es nicht bereits jetzt schon ist. Auch andere Dienstleister wie Skype werden auf Dauer so mit ihrem Geschäftsmodell keine Chance haben. Ein Mobilfunkgerät wäre damit nur ein möglicher Teil dieser Strategie.

Aus diesem Grund kann ich nur raten von Telcos Abstand zu halten und darüber nachzudenken ein Exposer in Google aufzubauen. 

jf

20.10.07 03:06


Warum jetzt in die Finanzindustrie einsteigen

Hallo Leser,


die Stimmung gegenüber den Finanzwerten ist zurzeit verdammt schlecht. Was sagte Andre Kostolany noch mal. Man sollte kaufen wenn die Kanonen donnern. Können die Kanonen lauter donnern als sie es gerade tun. Ich denke nicht, theoretisch ist das komplette Banksystem in Gefahr. Das Problem sehe ich dabei aber nicht um bedingt in den Subprime Mortgage Loans vielmehr ist das Vertrauen zwischen den Banken schlechter den je. Euribor, Libor usw. weichen stark von den Leitzinsen der EZB ab. Banken müssen dann hohe Zinssätze akzeptieren um ihre Liquidität zu gewährleisten.


Aber ist die Liquidität der Banken wirklich in Gefahr? Anders als Rohstoffe ist Geld an sich nur eine von Menschen geschaffene Größe. Das heißt der Schöpfer des Geldes kann so viel Geld theoretisch schaffen wie er will. Und die Notenbanken machen von diesem Instrument gebrauch und schießen hohe Liquidität ins das Finanzsystem. So ist meines Erachtens von dieser Seite keine Gefahr.
Auch von der ökonomischen Seite besteht eigentlich keine Gefahr da die Wirtschaft gut läuft und Unternehmensinsolvenzen ausbleiben.
Vertrauensprobleme der Konsumenten gab es bis jetzt nur bei Northern Rock. In diesem Fall ist die Notenbank von England vorbildlich eingeschritten damit kein Flächenbrand entsteht. Gerade dieses Problem könnte gefährlich werden.


Jetzt haben eigentlich alle Banken riesige Abschreibungen vorgenommen. Aber wie viel muss jede einzelne Bank abschreiben. Da diese Loans nicht börsengehandelt werden und eigentlich keine Historie besteht. Jetzt muss man sich in die Lage eines CEO versetzen. Wenn alle anderen Banken große Abschreibungen bekannt geben ist es besser der Masse zu folgen und vorsichtshalber große Abschreibungen vorzunehmen. Mein Spekulation ist das diese Abschreibungen viel zu hoch sind. Dies würde in der Zukunft zu außerordentliche Erträgen führe wenn alle Loans zurück bezahlt wurden. Dafür ist die Lage nicht zu schlecht. Der Arbeitsmarkt in den USA ist stark und der schwache Dollar macht eine Produktion in Amerika profitabler und wettbewerbsfähig. Und da Schulden nur in USD gemacht werden, dürfte es von der Währungsseite auch keine  Probleme geben.


Da der USD die Hauptwährung ist dürfte auch höchsten eine mögliche Inflation importiert worden sein. Alle Importgüter sind in USD notiert. Da liegt auch meines Erachtens der Anstieg der Rohstoffpreise in den letzten Wochen begründet.


Die Leitzinsen treten auf der Stelle oder gehen im Falle der USA wieder zurück was den Banken unter die Arme greift.


Die Deutsche Bank wird zurzeit mit einem KGV weit unter 10 für 2008 bewertet. Die Dividendenrendite liegt bei einer konstanten Dividende bei ungefähr 5%. Mit der Teambank ist meines Erachtens die Deutsche Bank auch auf dem richtigen Weg neben der Premiummarke Deutsche Bank einen Billiganbieter zu etablieren. Ein bisschen zu spät aber ich denke nicht zu spät. Mit den beiden Marken und einem wieder erstarkendem Investment Banking, welches eine Topadresse ist, wird die Bank auf Dauer profitieren.


Schaut man sich das Call-Put Ratio an ist das Open-Interest  bei Puts ca. doppelt so hoch wie bei Calls. Aber es scheint sich wieder zu drehen. Aus diesem Grund scheint ein negatives Exposer in Puts oder ein positives Exposer in der Aktie als angebracht. Long Calls halte ich aufgrund der hohen Prämie als nicht angebracht.

jf

26.10.07 17:53





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